Mahebourg
Der Osten von Mauritius steht ganz im Zeichen der Landwirtschaft, insbesondere der Zuckerrohranbau wird hier intensiv betrieben. Die kleinen Dörfer im Landesinneren bestehen zumeist aus einfachen Wellblechhütten. Fast alle Bewohner verdienen ihren Lebensunterhalt auf den großen Plantagen, allerdings leben die meisten von ihnen mehr schlecht als recht. Trotz allem Mangel sind die Menschen hier immer freundlich und strahlen eine gewisse Würde aus, was vielleicht auch an den farbenfrohen und kostbaren Saris liegt, für die viele Frauen mehrere Monatsgehälter opfern.
Die Küste im Osten ist besonders für Segler und Windsurfer ein Paradies, da dort immer ein leichter Wind vorhanden ist. Die Temperaturen sind im Durchschnitt etwas niedriger als auf der Westseite der Insel. Der Osten ist das touristisch am wenigsten erschlossene Gebiet auf Mauritius. Hier hat man noch ganze Strände für sich, trifft höchstens mal auf ein paar Einheimische und lernt Mauritius von seiner natürlichen Seite abseits der großen Touristenzentren kennen. Besonders reizvoll ist eine Fahrt auf der Küstenstraße – auf der einen Seite ein traumhafter Ausblick aufs Meer, im Rücken die gewaltigen Ausläufer der Bergkette "Montagne Bambous".
Direkt an der Küste liegt auch Mahébourg, einst mit rund 20.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Insel, heute eher ein verschlafenes Provinznest. Mit dem Aufstieg von Port Louis fiel die Bedeutung von Mahébourg, auch der belebte Hafen und der Flughafen konnten dies nicht verhindern. Im Ort gibt es eine Haupteinkaufsstraße ("Rue Flamant"), wo Sie zahlreiche Geschäfte, Marktstände und Souvenirläden finden. Entspannen können Sie in der Parkanlage nahe der Bucht.
In direkter Nähe von Mahébourg befinden sich zahlreiche Badestrände und Buchten, sowie die traumhafte kleine Badeinsel Ile aux Cerfs. Hier zeigt sich Mauritius von seiner schönsten Seite und Sie fühlen sich wie im Paradies!
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